Ebenso wie der Kühlschrank, ist auch eine Vorrichtung zum Tiefkühlen aus kaum einem Haushalt mehr wegzudenken. Selbst, wer nicht seine täglichen Fertiggerichte hier bevorratet, nutzt die praktischen Eisfächer zum Erhalt aller Speisen, die im normalen Kühlschrankfach nur einige Tage ihre Frische behielten.
Doch nicht nur Essen muss sich in einem Gefrierschrank wiederfinden. So hilft die niedrige Temperatur von minus acht bis minus 18 Grad auch, sollte einmal ein Kaugummi an der Kleidung hängen geblieben sein. Denn wer die betroffene Bekleidung zunächst in einen Plastikbeutel und sodann verschlossen in die Gefriertruhe legt, der kann das ungeliebte zähe Gummistück bereits nach einer Nacht mühelos aus Textilien und Stoffen jedweder Art mit Benzin entfernen. Und Schuhsohlen verlieren ebenfalls schon nach ein paar Stunden im Tiefkühler ihre zuvor teils unangenehmen Gerüche – denn die Kälte zerstört die übel riechenden Bakterien.
Auch beim Gefrierschrank steht die Entwicklung nicht still, und so finden sich heutzutage Modelle auf dem Markt, die sich an Funktionsvielfalt gegenseitig übertreffen – ob es sich um innovativen Spielereien oder wirklich Nützliches handelt. Letzterem wird vor allem durch die möglichst hohe Energieeffizienz heutiger Geräte Rechnung getragen. Wer derzeit einen Kühlschrank oder einen Gefrierschrank erwirbt, der kann durch das von der EU als verpflichtend eingeführte Label ersehen, wie Strom sparend der Gefrierschrank ist. Darüber hinaus finden sich Modelle mit automatischer Enteisungsfunktion, durch die ein regelmäßiges Abtauen seitens des Nutzers nicht mehr nötig ist. Wessen Gefrierschrank noch nicht über eine solche Vorrichtung verfügt, der kann trotzdem zu einem Hilfsmittel greifen: Nach dem Abtauen des Tiefkühlers einfach die Wände und Fächer mit ein wenig Glyzerin einreiben und sich darüber freuen, dass sich dadurch sehr viel langsamer neues ungewünschtes Eis bildet.
